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Drucken 18-08-2017 | Personalia | Hotelunternehmen

Porträt Karina Kull, Vollblut-Gastgeberin aus Leidenschaft

Foto: Markus Püttmann

Karina Kull

18. August 2017 | Dorf am See - Seehotel Niedernberg

2003 kam Karina Kull, zunächst als Leiterin Marketing & Events, ins Dorf am See – Seehotel Niedernberg. Der Spaß an, die Passion für den Job und eine große Portion Gastgeber-Gen haben wohl auch dafür gesorgt, dass sie inzwischen stellvertretende Direktorin ist. Und mehr noch: Karina Kull ist das „Gesicht des Seehotels". Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und genau darum ist sie leidenschaftliche „Dorf am See-Gastgeberin".
Wenn Karina Kull allmorgendlich in ihrem Dorf am See eintrifft, dann ist es für die gelernte Industrie- und Hotelfachfrau eher wie nach Hause kommen. Nach 14 Jahren kennt sie wirklich jede Ecke der weitläufigen Anlage wie ihre eigene Westentasche. Die „Dorfbewohner" – wie sich die Mitarbeiter selbst nennen – sind ihre zweite Familie und wenn es irgendwo eine Herausforderung gibt, dann ist sie die erste Anlaufstelle. „Für mich ist das hier ein Traumberuf", schwärmt die 51-Jährige. „Organisieren, überall gleichzeitig sein, dem Hotel das I-Tüpfelchen verpassen, Gäste zufriedenzustellen und auch mal ‚brenzlige' Situationen zu retten – Gastgeberin sein und genau das auch zu leben ist einfach meine Welt." Wer Karina Kull kennt, weiß, dass Sie meint, was sie sagt.

Gastgeber-Gen schon im Teenager-Alter ausgeprägt
Dass ihr der Umgang mit Menschen und der Servicegedanke Freude bereiten, wusste Karina Kull schon immer. Der Wunsch in die Hotellerie zu gehen war wahrscheinlich schon als Kind, spätestens aber als Teenager, tief in ihr verwurzelt. Dennoch absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Die Ausbildung zur Hotelfachfrau folgte auf dem Fuße. Danach ging es sofort in ein Hotel in die USA. Zurück in Deutschland arbeitete sie im Sheraton Frankfurt Airport Hotel. Nach Ausflügen in die Industrie und einer eigenen kleinen Gaststätte wechselte Kull 1994 in das Kurfürstliche Schlosshotel Weyberhöfe. Hier war sie verantwortlich für das Pre-Opening, die Führung des Restaurants sowie der Bankettabteilung und später für die Hotelleitung. Vor ihrer Elternzeit war sie zudem Geschäftsführerin der Residenzgaststätten in Würzburg. Wirklich „angekommen" ist Karina Kull aber erst im Dorf am See – Seehotel Niedernberg.

Die Ideen und Visionen gehen ihr wohl nie aus

Frau Kull, was macht den Job im Seehotel so anders, was macht die Arbeit so spannend?
Das ist kein Nine-to-Five-Job, aber ich habe mich bewusst für diesen Beruf entschieden, ihn lieben gelernt und bin in ihm aufgegangen – da geht man irgendwann keine Kompromisse ein. Ich habe das Glück, dass meine Familie hier mitspielt und die Grenze zwischen Arbeit und privatem Leben fließend verwischt.

Was ist das Geheimnis des Hotels und macht es zu etwas Besonderem?
Die Lage, der See, unser Dorfplatz, unsere Hotelkapelle für Trauungen, unser eigenes kleines Kino, das Tagungshaus, der Wellnessbereich, unsere Insel mit Beach Club und Strand oder auch die vielen Eventräume bieten so viele Möglichkeiten, dass mir die Ideen und Visionen wohl nie ausgehen werden. Längst hat sich unser Seehotel Niedernberg als führende Adresse in Sachen Tagungen, Events, Kulinarik oder „Kurzurlaub gleich vor der Haustür" einen Namen weit über die Region hinausgemacht. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bestätigen dies. Als Hotel- und Dorf-Team konnten wir in den letzten Jahren daher viel bewegen und tolle Ideen umsetzen.

Sie tragen das „Gastgeber-Gen" in sich, doch was macht einen guten Gastgeber eigentlich aus?
Das Gastgeber-Gen muss man haben – da helfen auch keine Ausbildung und kein Bachelor. Es gibt für mich nichts Schöneres, als sich verwirklichen und neue Wege gehen zu können, Altbewährtes mit Neuem zu verbinden und mit jungen Menschen zu arbeiten; sie auf den richtigen Weg zu bringen und dabei zu sein, wenn sie sich entwickeln. Ich sehe in jungen Mitarbeitern einen „Quell der frischen Ideen". Den nutze ich gerne und voller Begeisterung. Das Seehotel Niedernberg ist auch dafür bekannt, Spät- und Quereinsteigern eine Chance zu geben. Erfahrung – auch in branchenfremden Bereichen – können sehr nützlich sein. Und wer das Gastgeber-Gen in sich trägt, ist so oder so im Hotel richtig aufgehoben. Da bedarf es weder Studium noch spezifischer Lehre, dieses Wissen kann man zu großen Teilen in der Praxis erlernen. Die Gäste müssen sich wohlfühlen – um nichts anderes geht es letztlich in der Hotellerie.

max.PR, Sabine Dächert
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