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Drucken 12-09-2022 | Staat und Gesellschaft

Putin hat sich verkalkuliert.

Offensichtlich war Putin über die zu erwartende Reaktion der Ukraine auf den Einmarsch seiner Truppen falsch informiert. Putins Soldaten erwarteten einen freundlichen Empfang im Donbas und wurden herb enttäuscht. Ein Irrtum mit Folgen, den tausende russische Soldaten mit dem Leben bezahlen mußten. Aus heutiger Sicht mutet es übermütig an, wie die russische Armee mit ihren Panzern kilometerlange Staus auf dem Weg Richtung Kiew bildeten. Molotow-Cocktails reichten um die russischen Panzer durch die Zivilisten in den Kiewer Vororten zu zerstören und soweit überhaupt noch möglich zum Rückzug zu zwingen.
Ähnlich sieht die Situation aktuell beim Vormarsch der Armee der Ukraine zur Befreiung der besezten Städte im Donbas aus. Die russische Armee gibt ein desolates Bild ab, das von Experten nicht erwartet werden konnte. Die erste Frage, die sich stellt ist: warum liefert die russische Aufklärung nicht annähernd so gute Erkenntnisse, wie die britische? Warum läßt die russische Armeeführung Versorgungslücken in der Breite des Bedarfs an Munition, Betriebsstoff und Versorgung und Betreuung/Führung der Kampftruppen zu? Alle Defizite zusammengenommen lassen den Schluss zu, dass die russische Armeeführung auf diesen politisch gewollten Krieg in keiner Weise vorbereitet war. Jetzt kommt erschwerend hinzu, dass die Moral der Truppe desolat ist.
Putin hat jetzt die Wahl über eine Generalmobilmachung einen erneuten Vorstoss Richtung Kiew, möglicherweise unter Einsatz taktischer Atomwaffen, zu unternehmen oder auf ein Friedensangebot der Ukraine einzugehen.

Wir rechnen allerdings weder auf ein Friedensangebot der Ukraine, noch auf eine Abkehr Russlands von ihren aggressiven Zielen gegen die Ukraine.
So sehen wir einer Intensivierung der militärischen Auseinandersetzung entgegen, die die Gefahr des Einsatzes taktischer Atomwaffen mit sich bringt. Wie die westlichen Unterstützer der Ukraine, also der USA darauf reagieren werden ist völlig unklar. Die Welt würde dann an der Schwelle eines Alles vernichtenden Atomkriegs stehen.

Ein Kommentar unseres Redakteurs Dipl.-Betriebsw. HRWilling