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Konjunktur


22-07-2022 | Konjunktur

EMI für Juli enttäuscht nochmals

Sowohl für das Verarbeitende Gewerbe, wie für das Dienstleistungsgewerbe ruscht der Einkaufsmanagerindex mit 49,2 unter 50 und liegt damit deutlich unter dem Vormonatswert von 52,0/52,4. Mit 50,6 und 51,4 war auch die Einschätzung noch zu optimistisch. Damit verstärken sich die Rezessionsbefürchtungen nochmals. (Zahlen von investing.com) 

21-07-2022 | Konjunktur

Endlich hat uns die EZB erhört?

So werden viele Finanzamateure heute denken. Oder gedacht haben?

Denn: Märchen leben länger.

Was man früh lernt, lernt man fürs Leben. So hieß es einmal. Das gilt in den gehobenen Kreisen der Notenbanker und der Politik auch heute noch.

Steigende Preise müsse man durch höhere Zinsen bekämpfen. Das war einmal und ist in den Hirnen der hochbezahlten Finanzpolitiker unverrückbar verankert. Wer es aber immer noch nicht begriffen hat, möge den heutigen Tag als Beispiel nehmen, wie orientierungslos diese Zinspolitik ist. Die EZB hat den Leitzins nicht nur um 0,25 %, sondern um 0,5 % angehoben, um dem vermeintlichen öffentlichen Druck auszuweichen.

Und das kurzfristige Ergebnis: die Renditen fallen in allen Laufzeiten deutlich. Sogar die US-Anleihezinsen fallen. Und langsam müßte es dämmern: die weltweit grassierende Inflation hat mit den Leitzinsen nichts zu tun. Jetzt aber haben höhere Leitzinsen das Potenzial, die negativen kaufkraftzehrenden Auswirkungen auf die Verbraucher inflatorisch zu verstärken. Banken werden ihre Zinsen für Überziehungen anheben, z.B. 


Glückwunsch Frau Lagarde!

(kurz kommentiert von Dipl.-Betrw. Rainer Willing)

20-07-2022 | Konjunktur

Erzeugerspreise signalisieren erste Entspannung?

Der Erzeugerpreisindex (EPI) Deutschland (Monat) (Jun) ist mit "nur" 0,6% weniger gestiegen, als mit 1,3%. Vormonat 1,6%.

19-07-2022 | Konjunktur

Inflation in der EURO-Zone

Der Verbraucherpreis-Index (VPI) für den EURO-Raum ist im Jahresvergleich (Juni) auf einen historischen Höchststand von 8,6% gestiegen. Dieser Wert war erwartet worden. (Daten von Investing.com)

14-07-2022 | Konjunktur

Was jetzt Vorrang hat

Kerken im Juli 2022 - Während die Politik die Bürger auf Energieknappheit, höhere Energiepreise und auf kältere Raumtemperaturen nach dem Sommer einstimmt, lenken wir den Blick auf die aktuellen Gefährdungen der Konjunktur.

Die aktuellste Gefährdung einer konjunkturellen Erholung ist in intensiven Tarifkonflikten zu sehen. Einerseits sind Lohnerhöhungen ein Gebot der Stunde. Denn es gilt angesichts hoher Preissteigerungsraten die Kaufkraft der Arbeitnehmer = Konsumenten weitgehend zu erhalten. Andererseits würden längere Tarif-Auseinandersetzungen oder gar Streiks die ohnehin schwierige Versorgungslage weiter verschärfen. Eine gefährliche Gemengelage würde sich zusammenbrauen können, denn die coronabedingte knappe Personaldecke würde der Wirtschaft zusätzliche Kosten aufbürden. Es macht insofern viel Sinn, möglichst zügig arbeitnehmer - freundliche und langfristig orientierte, gut auch ergebnisorientierte, Tarifabschlüsse zu erzielen.
(Eine Empfehlung unseres Redakteurs Dipl.-Betrw. Rainer Willing)

14-07-2022 | Konjunktur

Leichte Entspannung bei den Großhandelspreisen im Juni

Mit 21,2% im Jahresvergleich signalisieren die Großhandelspreise nochmals einen leichten Rückgang in der Aufwärtsdynamik nach 22,9% im Vormonat. Ursächlich dafür ist die Steigerung im Monat Juni von nur noch 0,1%.

12-07-2022 | Konjunktur

ZEW-Konjunkturerwartungen sehr schlecht

Der ZEW-Indikator Juli für die Konjunkturerwartungen überrascht mit einem negativen Rekordwert von -53,8. Erwartet wurden -38,3 nach -28,0 im Vormonat. 

04-07-2022 | Konjunktur

Ganz schlechtes Zeichen. Deutsche Handelsbilanz seit vielen Jahren erstmals wieder negativ

Anfang der Neunziger Jahre war die Deutsche Handelsbilanz schon einmal negativ. Die Importe steigen und die Exporte fallen. Damit weist die deutsche Handelsbilanz im Mai einen negativen Saldo von -1,0 B aus. Vormonat + 3,0 B.
Hieran sollten wir uns nicht gewöhnen müssen.

01-07-2022 | Konjunktur

EMI bestätigt konjunkturelle Schwäche

Mit 52,0 liegt der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe Deutschland (Jun) zwar im Rahmen der Erwartung, aber nochmals tiefer, als mit 54,8 im Vormonat. Während sich die US-Fed und die EZB noch öffentliche Gedanken über die nächsten Zinsschritte machen, spielen die Märkte derzeit ein ganz anderes Szenario. Die Anleihezinsen fallen überwiegend, zumindest im Bereich der kurz- bis mittelfristigen Laufzeiten. 

30-06-2022 | Konjunktur

Deutliche Anzeichen der Konjunkturschwäche

133.000 mehr Arbeitslose im Juni gg Vormonat. Damit steigt die Arbeitslosenquote von 5,0 % auf 5,3 %.
Damit wurden auch die Prognosen klar verfehlt, die einen Rückgang um 6.000 Beschäftigte voraussah.