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Theken-Themen


08-04-2023 | Theken-Themen

Ostern und Russlands Krieg gegen die Ukraine


Zu Ostern feiern Christen das Fest der Auferstehung Jesu Christi.

Der heutige Mensch kann damit wenig anfangen. Dieses höchste Fest der Christen wird auch als Sieg des Lebens über den Tod gefeiert. Mit dieser Vorstellung sollte auch der heutige digital orientierte Mensch einig gehen können.

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19-03-2023 | Konjunktur

Der verlorene Kampf der Zentralbanken

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat seit 17. März 2022 ein Lehrstück dafür geliefert, wie sich eine Notenbank, immerhin höchste Wächterin für das Währungs- und Finanzgeschehen einer Volkswirtschaft, nicht verhalten sollte. Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft vertrauen auf die hohe Kompetenz und Verantwortung, die man einer Notenbank Kraft Amtes zugesteht.

Was aber passiert, wenn die US-Fed diesem Anspruch nicht gerecht wird, ja sogar gravierende Fehler macht?  mehr

13-03-2023 | Theken-Themen

US-Präsident Biden beruhigt Bankkunden: Einlagen sind sicher

Ja, sind sie das? - Sicher? (Ein Kommentar unserer Redaktion)

Das ist eine "Beruhigungspille", die im Zweifel nichts wert ist, wenn die USFed ihre aggressive Zinspolitik nicht schnellstens ändert und von jeder weiteren Leitzinserhöhung Abstand nimmt. Für viele Kreditnehmer, die vor der unlösbaren Aufgabe stehen ihre noch vor Kurzem bedienbaren Hypotheken in zu teure Neukredite umfinanzieren zu müssen, kommt dies möglicherweise zu spät. mehr

08-03-2023 | Theken-Themen

Denkwürdige Präsentation des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell

Kerken, 9. März 2023

In der vorgestrigen Sitzung vor dem Bankenausschuss des US-Senats erklärte der Fed-Vorsitzende Jerome Powell, dass der endgültige Leitzins "wahrscheinlich höher sein wird als bisher angenommen".

Dieses Statement belegt die ganze Desorientierung der US-Fed. Hier ist die von der Politik geforderte erfolgreiche Bekämpfung der Inflation zu einem Selbstzweck degeneriert, in dem der Konjunktiv die Hauptrolle spielt. Das Schlimme daran ist nicht die Unwägbarkeit des Inflationsgeschehens an sich, sondern die absolut fehlende Analyse der Inflationsursachen. Denn nur wer über die zutreffende Ursachenanalyse verfügt, ist in der Lage zielgerichtete Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung zu initiieren. mehr

05-03-2023 | Theken-Themen

Mit mittelalterlicher Denke lösen wir die Probleme nicht


Dazu zählt insbesondere, Anderen die Schlechtigkeiten und negativen Beweggründe zuzutrauen, zu denen man selbst fähig ist. Die Weltmächte und die, die sich dafür halten, müssen sich endlich bemühen, einen Umgang miteinander zu pflegen, der kooperativ und nicht ständig abgrenzend daher kommt.

Das Verhältnis zu China ist aktuell so schlecht, wie noch nie. Wenn sich darin die Sorge der USA widerspiegelt von China in absehbarer Zeit in der Wirtschaftskraft überflügelt zu werden, dann sind Abgrenzung und Unterstellung bösen Willens die denkbar schlechtesten Mittel, China's wirtschaftliche Entwicklung aufzuhalten. Abgesehen davon, dass wir uns und unserem demokratischen Anspruch nicht durch Feindseligkeit, sondern nur durch gutes Beispiel dienen, müssen wir uns darüber im KLaren sein, dass wir unseren Wohlstand und unsere Standards (soweit sie es im positiven Sinne gibt) im Interesse unserer Bürger nur sichern können, wenn wir dies in friedlicher und kooperativer Absicht tun. Allein diese Absicht ist geeignet, China, Indien, Brasilien u.a. zu Partnern zu gewinnen. mehr

19-02-2023 | Theken-Themen

Wie nah stehen wir am Abgrund?


Vor genau einem Jahr hat Russland die Ukraine überfallen. Russland hatte keine Ahnung vom Widerstandswillen der Ukrainer. Und die Ukrainer hatten keine Ahnung vom desolaten Zustand der russischen Armee. Und Putin hatte ganz offentichtlich eine völlig falsche Vorstellung über den geplanten Kriegsverlauf. 

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05-02-2023 | Theken-Themen

Sacken lassen und nachdenken

Da äußert sich der neue Verteidungsminister Boris Pistorius zur Wehrpflicht und schon rennt der Berliner Hühnerhaufen Amok.

Der Verteidigungsminister hat zur Aufhebung der Wehrpflicht lediglich gesagt, dass er die seinerzeitige Abschaffung nicht gut fand. Kanzler Scholz will kein neues Fass aufmachen und hält die derzeitige Diskussion darüber für unnötig, das Thema sei durch.

Da irrt der Bundeskanzler gewaltig.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für t-online hat ergeben, dass 57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger eine allgemeine Wehrpflicht für Frauen und Männer bei der Bundeswehr für sinnvoll halten. 36 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus. Sieben Prozent der Deutschen sind in der Frage unentschieden.

Wenn man einen 12-monatigen Dienst an der Waffe im Rahmen eines Freiwilligenjahres für alle Jugendlichen im letzten Schuljahr meint und damit einen Dienst an der Gesellschaft alternativ oder ergänzend zur Bundeswehr zuläßt und fördert, bekommt das Ganze eine völlig andere und positive Dimension.

Der Zivildienst war als Alternative für den Wehrdienst gedacht und hatte sich überaus bewährt. Viele Verantwortliche in den sozialen Einrichtungen hatten es sehr bedauert, dass mit der Wehrpflicht auch der Zivildienst abgeschafft wurde.

Darüber sollte auf jeden Fall nachgedacht werden.

Meint Ihr Redakteur Rainer Willing

16-01-2023 | Theken-Themen

Deutschland ist der große Verlierer im Standortwettbewerb


Mannheim, 16. Januar 2023

Länderindex Familienunternehmen: Aktuelle Krise sollte als Chance zur Umkehr genutzt werden

Deutschlands Standortfaktoren für Familienunternehmen können mit denen an Spitzenstandorten in Nordamerika, Westeuropa und Skandinavien nicht mithalten. Insbesondere in den Bereichen Regulierung, Steuerbelastung und Energie wird Deutschland ungünstig bewertet. mehr

29-12-2022 | Theken-Themen

Die Qualität unseres politischen Personals ist eine Katastrophe

Kerken den 29. Dezember 2022 - Zum Jahresende hört man schrille Töne, statt leise Diplomatie.

Friedrich Merz beweist, dass er die wirkliche Rolle eines Oppositionsführers mit Ambitionen zur Staatsführung noch nicht verstanden hat. Wenn er fordert, dass Deutschland unverzüglich Kampfpanzer Leopard in die Ukraine liefern soll, begeht er gleich mehrere Fehler:

1. wird mit Kampfpanzern der Krieg intensiviert, statt Frieden zu befördern.

2. wird die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr gefährlich herabgesetzt. Im übrigen ist das - wie wir heute alle wissen auch ein Verdienst der "überfriedlichen" Politik der CDU-geführten Regierungszeit Merkel geschuldet.

3. Erwartet die Deutsche Bevölkerung, dass Waffenstillstand und nicht Ausweitung des Krieges im Fokus der politischen Bemühungen stehen muss.
In diesem Zusammenhang muss an die treffenden Worte des EX-Generals Kujat erinnert werden: "Man kann eine Nuklearmacht nicht besiegen"

Insofern ist es politisch angezeigt mehr

04-12-2022 | Theken-Themen

In unserem Staat ist der Wurm drin


Die Fehler und Defizite werden wohl weitgehend erkannt, aber es ist Niemand da, der die Richtung zum Besseren weist.

Beispiel: Der Bundeswehr mangelt es seit vielen Jahren an Ausrüstung und einsatzbereitem Gerät: am 28.08.2019 konnte man sich über diese Nachricht die Augen reiben: "Seit 2016 ist bei der Bundeswehr die Umstellung auf das neue "Kampfschuhsystem Streitkräfte" geplant. Doch: Bundeswehrsoldaten müssen offenbar deutlich länger als geplant auf neue Stiefel warten. Das geht aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Abgeordneten Marie-Agnes Strack-Zimmermann hervor, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. mehr